Clara Caroline Siewering ist Regisseurin und Theatermacherin.
Ihre körperbasierten Arbeiten entwickelt sie gemeinsam mit Kollektiv, Team oder Ensemble an der Schnittstelle von Theater und Musiktheater.
Ihre Projekte entstehen sowohl in der freien Szene als auch an Stadt- und Staatstheatern und richten sich an junges oder erwachsenes Publikum.
Claras Inszenierungen sind geprägt von einer rhythmisch komponierten, surrealen Bildsprache. Sie verbindet poetische Sinnlichkeit mit Fragen nach dem Politischen von Körper und Raum, Überschneidungen von Kunstformaten sowie der Choreografie von Protest.
Ihre künstlerische Praxis entsteht aus der Suche nach einer zugänglichen Theaterform, kollaborativen Arbeitsweisen und in ungewöhnlichen Aufführungssituationen.
Nach einem Studium der Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim sowie in Schauspiel und Choreografie an der ESMAE in Porto, führte sie ihre Weiterbildung u. a. an die Oper Köln, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das HAU Hebbel am Ufer und das COMEDIA Theater Köln.
Seit 2024 vertieft sie ihre künstlerische Forschung im internationalen Master Theater mit Schwerpunkt Regie und Kreatives Schreiben an der Zürcher Hochschule der Künste und wird dabei durch ein Stipendium der Hirschmann-Stiftung unterstützt.
Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen WIMMELN, ein poetisches Theaterstück für Kinder ab 8 Jahren über Wimmelbücher und Zugehörigkeit am DSCHUNGEL WIEN (2025),
sowie Das Leben ein Rausch und wir der Regen, ein interdisziplinärer Theaterfilm, der auf dem Düsseldorfer Filmfestival gezeigt wurde (2022).
Sie war Stipendiatin des Next Generation Forum des Westwind Festivals (2023) und realisierte mit reset. alles atmet! ein szenisches Projekt mit 100 Düsseldorfer Chorsänger*innen zum Thema Widerstand und Neubeginn an der jungen, mobilen Spielstätte der Deutschen Oper am Rhein (2024).